Informationen zu chemischen Verbindungen und Strahlung.
1). Stickoxide (NOx) - Man sollte wissen, dass sie zu Lungenverletzungen führen, die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren, verringern und Krebs verursachen können. Sie senken außerdem die Abwehrkräfte des Körpers gegen bakteriellen Infektionen, reizen Augen und Atemwege, verursachen Atembeschwerden und sind eine Ursache von Asthma. Man sollte auch wissen, dass Stickstoffdioxid die Lungen reizen und zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen der Atemwege führen kann.
2). Cadmium, Quecksilber, Blei (Schwermetalle) - Quecksilber führt zu Gedächtnis- und Bewegungs- sowie Sehstörungen. Es schädigt die Nieren und beeinträchtigt die Fruchtbarkeit. Cadmium schädigt hingegen Nieren, Knochen und Lungen. Es verursacht Atemnot sowie Muskelschmerzen. Blei greift erneut das Verdauungs- und Nervensystem an, verursacht Muskellähmungen, Hämaturie und Störungen der Gehirnfunktion.
3). Benzo[a]pyren (BaP) - ist eine besonders gefährliche, krebserzeugende Substanz, die sich vor allem in den Lungen ansammelt. Sie schädigt auch die Nebennieren, Leber, das Kreislaufsystem und das Immunsystem. Häufig führt sie zu Unfruchtbarkeit.
4). Benzol (C6H6) - verursacht schwere Vergiftungen. Zunächst Kopfschmerzen, Müdigkeit, dann Atemversagen, Schleimhautblutungen und Herzrhythmusstörungen.
5). Schwefeldioxid (SO2) - reizt das Atmungssystem stark, verringert die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu absorbieren und zu transportieren. Außerdem verursacht es Bronchospasmen, schädigt die Lungen, verschlimmert Asthma.
6). Ozon (O3) - wirkt reizend auf das Atmungssystem, beeinträchtigt die Lungenfunktion, begünstigt Asthmaanfälle, senkt die Infektionsabwehr, verschlimmert Entzündungen der Bronchien und Lungenemphysem.
7). Kohlenmonoxid (CO) - bindet sich an Hämoglobin und schränkt die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut sowie dessen Transport zu den Geweben ein. Außerdem verursacht es schwere Kreislaufstörungen, Beeinträchtigungen des Herzens und des Nervensystems.
8). Feinstaub (PM10 und PM2,5) - seine feinen Partikel gelangen zunächst tief in die Lungen und anschließend ins Blut. Je feiner sie sind, desto schneller und tiefer gelangen sie. Sie lösen am häufigsten akute Hustenanfälle sowie akute Bronchitis aus. Es sollte beachtet werden, dass sie auch das Risiko schwerer Atemwegserkrankungen wie COPD, Entzündungen der Blutgefäße und Arteriosklerose erhöhen sowie indirekt Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigen.