Lüftungssysteme

Sicherstellung der Frischluftzufuhr

Lüftungssysteme - Vollständiger Leitfaden

Im Unterschlupf ist Luft „Lebenserhaltung“. Schlechte Lüftung, Rauch oder CO können schneller gefährlich werden als Hunger.

Lüftung ist Sicherheit, nicht Komfort

Kopfschmerz, Müdigkeit oder Atemnot können auf schlechte Luft (CO2, CO, Rauch) hindeuten. Nehmen Sie das ernst.

Warum ist das kritisch?

Viele Notfälle entstehen durch Verbrennung im Innenraum und fehlende Luftkontrolle.

  • Kohlenmonoxid (CO) ist geruchlos und kann zur Bewusstlosigkeit führen.
  • Hoher CO2-Wert senkt Konzentration und Schlafqualität.
  • Rauch/Partikel erfordern Reduktion der Zuluft und Filtration.

Natürliche Lüftung

Wenn Außenluft sicher ist, ist Querlüften die einfachste Lösung.

  • Kurz und kräftig lüften statt dauerhaft „kippen“ (weniger Wärmeverlust).
  • Zu Zeiten lüften, in denen Außenluft besser ist (z.B. nachts bei Hitze).
  • Bei Kälte keine Zugluft durch den Schlafbereich.

Mechanische und Not-Lüftung

Für längere Aufenthalte: erzwungener Luftwechsel und Betrieb bei Stromausfall.

  • Wenn möglich getrennte Zu- und Abluft.
  • Notstrom und Plan für intermittierenden Betrieb.
  • Ansaugstellen vor Regen/Schnee und Verstopfung schützen.

Luftfilterung

HEPA hilft bei Partikeln und Rauch. Aktivkohle kann bei manchen Gerüchen/VOCs helfen, ist aber nicht universell. Filter an das Risiko anpassen.

Achtung bei Verbrennung

Generator, Grill oder Kocher niemals in geschlossenen Räumen betreiben. Ein gekipptes Fenster garantiert keine Sicherheit.

Monitoring und Betrieb

In der Krise zählen einfache, zuverlässige Checks.

  • CO-Melder, wenn irgendeine Verbrennung genutzt wird.
  • Kontrolliertes Lüften und Symptom-Beobachtung.
  • Filterzustand und Luftwege prüfen.
  • Fallback-Plan, wenn Luft nicht sicher bleibt.